Eine vielfältige Ausstattung an Werkzeugen ist nach und  nach zusammengekommen um die von Hand gebauten Objekte weiter zu bearbeiten. Der erste Schritt ist die Aufbereitung der farbigen Ton- und Porzellanmassen:  dickwandige Gipsplatten entziehen dem nach eigener Rezeptur gemischten Schlicker einen Teil des Wassers- und eine knetbare, plastische Masse ist gewonnen. Gearbeitet wird immer an mehreren Objekten gleichzeitig: Während des Schaffensprozesses finden sich in der Werkstatt Figuren in unterschiedlichen Stadien nebeneinander.

Endlose Reihen verschiedenfarbiger Musterplättchen dokumentieren die unzähligen Materialmischungen in einem stetig wachsenden eigenen Archiv. Immer neue Zusammenstellungen, Farbmischungen und Experimente werden hier in Rezepturen festgehalten. Basismaterialien sind die unterschiedlichen Porzellan- und Tonmassen,
mit hochfeuerfesten Pigmenten versetzt. Feine Schamotte erscheint an der Oberfläche als körnige Sprenkelung, wie bei gewachsenem Stein.

Selbstaufbereitete Ton- und Porzellanmassen mit hochfeuerfesten Farbpigmenten sind das Basismaterial für den Bau der Objekte. Die frische, noch grobe Grundgestalt aus unzähligen Farbschichten, Parzellen, Marmorierungen, wird mit scharfen Blechen abgezogen, konturiert und geglättet.  Mehrfaches Schleifen mit Diamantscheiben verwandelt die nach dem Ofenbrand steinigharte Außenhaut in eine überraschend weiche Oberfläche.